====== Meine Welt der KI ====== Der Beginn einer Revolution, Okt. 2025 In diesem Wiki ist es ganz schön ruhig geworden. Vielleicht ist das auch ein Eintrag, auf den wieder eine lange Pause folgen wird. Wir leben in einer sehr spannenden Zeit. Ich bin mit einem Commodore 128 aufgewachsen. Dieser "PC" war offline - das Betriebssystem musste man zuerst von einer Diskette laden (so eine Plastikscheibe, mit ca. 1 Megabyte Daten). Wenn man dann in die Konsole gebootet hatte, konnte man die Diskette des gewünschten Spiels eingeben, und dieses dann per Kommandozeile starten. Das hatte ich bereits im Alter von 4 Jahren geschafft, dank meiner älteren Geschwister. Das müsste also etwa 1990 gewesen sein. Ich denke, dass wir dann 1992 den nächsten PC bekommen haben, der war dann mit Windows 3.11. Von dieser Aera kann ich nicht viel erzählen - ich glaube Minesweeper und Ski (?) mit dem Schifahrer und dem plötzlich auftauchenden Yeti. Bis hier war alles offline. Ein paar Jahre später wieder kam dann Windows 95 und dort dann auch Internet für uns daheim. Ich denke, UTA hat da das erste Abo geheißen. Jede Minute online wurde verrechnet. Eingewählt hat man sich über ein 56k-Modem. In der Schule (Unterstufe) gabs auch schon einen PC-Saal, wo wir den Netscape Brwoser und die Altavista Suchmaschine genutzt hatten. eMail-Adresse war bei GMX, und gechattet wurde entweder im Browser im ORF-Chat, oder per ICQ. Worauf will ich eigentlich hinaus. Ich erinnere mich an eine Zeit, in der man sich noch sehr vieles selber zusammensuchen musste, recherchieren musste, um Spiele und Musik zu bekommen, die man sich käuflich ja gar nicht leisten hätte können. In der HTL hatten wir ein Programmierbuch "ADIM", das unserem Lehrer aber nicht gefallen hatte. Dennoch glaube ich, dass ich damit gelernt hatte, wie man mit dem Borland C Compiler einfache Spiele hatte programmieren können. Ich konnte damit ein Snake programmieren. Das war viel Arbeit und verschlang sicherlich einige Nachmittage, bis das gelaufen ist. Man konnte aber lesen, verstehen, schreiben, probieren, korrigieren und irgendwann war es dann spielbar. Ich denke, dass die Macht und die Fähigkeit, etwas selber gestalten zu können, sehr erfüllend sein kann im Leben. Sicherlich kann man daraus auch viel Selbstvertrauen und auch Selbstbewusstsein schöpfen. Ob es nun Handwerk oder Software ist - sich etwas vornehmen, ständig daran scheitern, und schlussendlich Erfolg zu haben ist sehr, sehr wertvoll! Wir leben nun seit den 2010er Jahren mit Smartphones. Diese Dinger sind recht praktisch, aber sie sind nicht dazu gedacht, großartig gestalterisch damit zu sein. Lange Zeit wusste ich nicht, was mich an Tablets so sehr stört. Irgendwann schoss es mir, dass es reine Konsumgeräte sind. Leute verblöden damit. Und junge Kinder erst recht - egal ob Tablet oder Handy. Angeblich war es schon immer so, dass die alte Generation den Verfall der Jugend beklagte - das dürfte schon den alten Griechen so gegangen sein. Doch mit der Verbreitung der Smartphones dürfte das noch viel rasanter geschehen. Fragt man Lehrer zu diesem Thema, bringen sie diesen "Verfall" ganz klar mit der Verbreitung der Smartphones in Zusammenhang. Manfred Spitzer ist einer der wenigen, die sich dafür einsetzen, aufzuklären wie nachteilig so ein Handy für die Entwicklung von Jugendlichen und Kindern ist. Wenn es nach mir ginge, hätten meine Kinder auch erst ab 15 Jahren ein eigenes Smartphone. Meine Frau hat sich aber "für" unseren Ältersten eingesetzt, der dann doch "schon" zum 12. Geburtstag sein eigenes Smartphone bekommen hatte. "Er ist der einzige, der noch kein Handy hat", lautete die andauernde Klage. "Man kann sich ja nicht immer am untersten Standard orientieren", widersetzte ich immer wieder. Und dann auch noch Whatsapp haben wollen! Dagegen hab ich mich noch standhaft wehren können. Der Family Link von Google ist nun mal nur mit meinem Telefon gekoppelt, daher ist vorerst nur Software am Handy, die ich akzeptiere - oder so ähnlich. Den Google App Store kann man zum Beispiel zeitlich nicht begrenzen! Mein Sohn schaut dann den "ganzen Tag" dort rein, und sieht sich die Präsentationsvideos an, weil ihm sonst nix möglich ist, nachdem 30 Minuten Spielzeit und 15 Minuten Chatzeit abgelaufen sind. Beim Busfahren muss man heute ein Handy haben - weil alle eines haben, und niemand mehr mit dem anderen spricht, oder sich einfach mal langweilt. Das Sich-nicht-mehr-langweilen führt auch dazu, dass man sich nicht mehr mit seinen eigenen Gedanken beschäftigen kann - es fehlt schlicht die Zeit dazu. Als ob das alles noch nicht schlimm genug wäre, leben wir nun in der Zeit der künstlichen Intelligenz. Es ist abartig, in welchem rasanten Tempo hier Fortschritte passieren! Jegliche Fragestellung kann man mit der KI diskutieren. Oftmals erzählt sie auch Blödsinn. Aber die Motivation, selber ertwas zu recherchieren schwindet fast komplett. Für Kinder muss es bedrückend sein, zu wissen, dass man mit all dem Fleiß in der Schule niemals die Fähigkeiten einer KI erlernen kann. Und dennoch kann das Selberdenken sehr nützlich sein. Aber das kann man nur lernen, wenn man es auch macht. Das sehe ich bei jungen Menschen heute nicht mehr, die einerseits eine Dauerbelustigung durch Youtube Shorts und Handyspiele haben, und für seichte Fragestellungen dann die KI haben, die ihnen alle Antworten liefert. Seicht deswegen, weil man für gute Fragen auch schon ordentlich denken gelernt haben muss. In unserem Startup profitieren wir andererseits massiv durch die Fortschritte der KI. Programme werden fast nur noch per Beschreibung erstellt, nicht mehr durch das schreiben des Quellcodes selbst. Ich behaupte, dass man die Produktivität eines Programmierers durch die KI ca. um den Faktor 5 bis 10 vervielfacht! Was ich aber an mir selber schon sehr deutlich merke ist, dass man sich kaum mehr in Foren aufhält, wo geballtes Wissen konzentriert vermittelt wird. Durch korrekte Fragestellungen und entsprechenden Antworten mit Fachwissen oder persönlichen Erfahrungen. Die KI saugt die ganze intellektuelle Aufmerksamkeit auf sich. Aber das ist eine Einbahnstraße. Ich denke nicht, dass Leute der KI ihre persönlichen Erfahrungen berichten, um sich dort Beifall zu holen. Wenn der Beifall nicht von Menschen kommt, ist er nichts wert. Das heißt aber auch, dass der Verfall des Internets, wie wir es kannten, damit offenbar einhergeht. Techgigangen wie Meta (Facebook, Whatsapp), Google und Microsoft haben gewiss nichts gutes vor mit der Gesellschaft. Sie streben nach Profit und Macht. Von dieser Seite ist also nichts Regulierendes oder Vernünftiges zu erwarten. In den Schulen gibt es Microsoft-Unterricht und angeblich sogar durch Lehrer den Zwang für 10-jährige sich in der "Whatsapp Klassengruppe" einzuklinken. Die allermeisten Lehrer sind abgerichtete Schafe und Ja-Sager, die versuchen totes, ungelebtes Wissen zu vermitteln. Lehrer sollten eigentlich Vorbilder der Gesellschaft sein. Leute, die das leben, was sie unterrichten, Menschen, die erfolgreich sind in ihrem Fachgebiet. So würde sich eine Begeisterung in den Schülern wecken lassen. Man hätte Leute, die die nächste Generation heranziehen, die selber denken würden, die kritische Fragen stellen könnten, weil sie auf eigenen Beinen stehen, und nich auf das Gehalt vom Staat angewiesen wären. Man hätte Menschen, die den Mund aufmachen könnten, wenn es in der Politik zu gravierenden Fehlentwicklungen kommen würde - doch solche Leute werden ausgesiebt. Ausgesiebt im Prozess, bis man ein Lehrer sein "darf". Pädagogische Hochschule nennt sich solch ein Sieb. Sich Bullshit reinziehen zu müssen, seine Lebenszeit dort absitzen zu müssen, völlig unsinnige Arbeiten abliefern müssen - ja, all das muss man als Erwachsener über sich ergehen lassen, wenn man die nächste Generation begeistern möchte mit seinen eigenen Lebenserfahrungen. Menschen mit einem Mindestmaß an Rückgrat und Selbstwert scheitern an solch einer Institution. Man kann eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass man genau solche Lehrer in der Schule haben will - das Gesetz sieht es so vor. Brave Staatsdiener erziehen die nächsten braven Staatsdiener. Eigentlich ist das zum Kotzen. In der Coronazeit hat sich dieses Bild drastisch offenbart. Ein Lehrer, der mit seinen Schülern die Situation kritisch diskutierte, bekam von ganz oben "Sprechverbot" über Corona-Themen! Das kann sich einer ja gar nicht zusammenreimen. Ausgerechnet der Lehrer, der für Ethikunterricht in der Schule zuständig war, bekommt Sprechverbot! Alter, wo sind wir! Er hat die Lehranstalt verlassen können, da er ein zweites Standbein hatte. Die "guten" Lehrer haben das aber nicht, und müssen sich immer konform verhalten. In der Schule lernt man zu kuschen, zu trixen, zu täuschen, Sinnloses zu machen und dabei möglichst keine eigenen Werte zu haben - mit all diesen Strategien können sich eigene Werte ja gar nicht entwickeln oder festigen. -- eine lange Pause, Artikel im April 2026 fortgestzt -- Ich habe im Oktober keinen passenden Schluss zum Artikel gefunden, außerdem ist diese Klageschrift etwas ausgeartet, wobei ich mit meinen Klagen noch lange nicht fertig bin. Die KI hat sich in der Zwischenzeit noch wesentlich weiterentwickelt. Ich habe nun schon einen persönlichen KI-Assistenten installiert. Albrecht heißt er, hat seinen einen PC, ist immer Online, per Sprachchat erreichbar, hat seine eigene eMail-Adresse und kann alles, was ein Nutzer mit Admin-Rechten auf einem PC so machen kann. Entwickelt von Peter Steinberger, einem gebürtigen Oberösterreicher, der nun bei OpenAI arbeitet. Einen guten Schluss hat dieser Artikel vermutlich einfach nicht. Die Zeit wird zeigen, wie sich eine Gesellschaft innerhalb solcher Umstände entwickeln kann. Es wird immer weiter gehen, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass wir in 1984 enden. Was ich mir für eine ideale Gesellschaft wünschen würde: * die breite Nutzung freier Software - fernab von Techgiganten mit Dauerüberwachung * Dezentrale Kommunikationswege - heute läuft gefühlt alles zentral über Whatsapp * Lehrer, die Leuchttürme der Gesellschaft sind. * Politiker, die Leuchttürme der Gesellschaft sind - hier herrscht die Macht der Verblödung und Korruption * transparente Politik und transparenter Lobbyismus. * robuste Energieversorgung durch erneuerbare Energie um politische Spannungen gegenüber dem Ausland klein halten zu können * Mündige Bürger ohne Sprech- und Denkverbot * die Bewertung der Arbeitszeit, sodass eine Familie mit einem Alleinverdiener gut leben kann. Der Genderbullshit (ich hab dazu keinen besseren Begriff) fällt uns allen auf den Kopf. * Ein faires Steuersystem, das inherent durchschaubar ist. So wie es aktuell gestaltet ist, finden jene, die viel zu viel Geld haben, immer passende Schlupflöcher. Gleichzeitig fließt Geld durch den Kapitalismus ständig von fleißig nach reich - unaufhaltsam und sehr subtil. * eine dezentrale, im besten Fall sogar lokale KI {{tag>deutsch technik software artikel}}